Nur Impfen schützt vor der Kinderlähmung

Zum diesjährigen Weltpoliotag am 28. Oktober informiert das Gesundheitsamt der Stadt Stuttgart, dass auch weiterhin keine Entwarnung bezüglich einer möglichen Erkrankung an Kinderlähmung – auch Poliomyelitis oder kurz Polio genannt – gegeben werden kann.





Die Weltgesundheitsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch konsequente Impfungen die Polioerkrankungen weltweit auszurotten. Im Jahr 2002 wurde für aktivität unserer heutigen Zeit könnten die Erreger auch jederzeit wieder nach Deutschland eingeschleppt werden und hier bei ungeimpften Personen eine Erkrankung auslösen.

Bei einer Polioerkrankung kommt es zunächst zu einer Darminfektion durch die Polioviren, die sich in Form von Durchfall äußern kann. Im weiteren Verlauf können Lähmungen an den Beinen und Armen und sogar bis zur Atemmuskulatur auftreten. Eine medikamentöse Behandlung dagegen gibt es nicht. Auch wenn die akuten Lähmungserscheinungen wieder abklingen, kann sich ein sogenanntes Post-Polio-Syndrom entwickeln, zu dessen Beschwerden Muskelschwächen, Atemnot und Erschöpfung gehören. In Deutschland leiden rund 60 000 Menschen an solchen Spätfolgen.

Schon vor vierzig Jahren wurde mit dem Slogan „Schluckimpfung ist süß – Kinderlähmung ist grausam“ für die Impfung gegen die Kinderlähmung geworben. Zwischenzeitlich hat sich die Form der Impfung gewandelt. Es wird nicht mehr mit einem Schluckimpfstoff, sondern mit einer Spritze gegen Polio geimpft. Da der Polioimpfstoff gut verträglich ist, auch in Kombination mit anderen notwendigen Impfstoffen, wird nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) in der Regel schon bei Säuglingen mit einem Kombinationsimpfstoff mit Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten geimpft.

Für einen sicheren Impfschutz benötigt man drei bis vier Impfinjektionen, je nachdem, welcher Kombinationsimpfstoff verwendet wird. Im Jugendlichenalter wird die Impfung dann noch einmalig wieder aufgefrischt. Vor


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